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SUMMARY:Workshop Gesundheitspolitische Interessenvertretung: Netzwerke\, Werkzeuge\, Agenda-Setting\, Entscheidungsfindung
DESCRIPTION:Die neue Legislaturperiode wirft ihr Schatten heraus. Spätestens jetzt sollte sich mit Themen\, Techniken\, Konstellationen und Personen beschäftigen\, wer plant\, seine eigenen Anliegen erfolgreich in die gesundheitspolitische Entscheidungsfindung der kommenden Jahre einzuspeisen. \nDer Begriff des Lobbying ist in diesem Zusammenhang zwar problembehaftet\, doch ist Politik in unserer Bürgerdemokratie in viel stärkerem Maße abhängig von kluger\, authentischer und ehrlicher Interessenvertretung\, als es der negativ besetzte Lobbybegriff nahelegt. Besonders im komplexen Feld der Gesundheitspolitik sind die politischen Entscheidungsträger auf umfassende Detail- und Hintergrundinformationen angewiesen\, um zu ausgewogenen\, bedarfsorientierten Entscheidungen zu kommen. Dabei ist die Versorgung der Politik mit entscheidungsrelevantem Detailwissen nur zu geringen Teilen eine Holschuld der Politik. In wesentlich stärkerem Maße werden politische Entscheidungen durch eine Bringschuld der Betroffenen bestimmt: Nur was der Politik bekannt ist\, kann auch in die politische Entscheidungsfindung einfließen! \nLobbying und Interessenvertretung sind also der legitime Versuch\, politische Entscheidungsträger/innen über die jeweils eigene Interessenlage zu informieren und Entscheidungen in der entsprechenden Weise zu beeinflussen. Dennoch ist das Verhältnis von Politik und Interessenvertreter/innen durchaus komplex und wird aus verschiedenen Perspektiven kritisch überwacht. Ethische Integrität und gegenseitiges Verständnis für die Bedürfnisse und Ziele der jeweiligen Gesprächspartner/innen sind unerlässliche Grundvoraussetzung für einen reibungslosen\, zielführenden und gesellschaftlich legitimierten Dialog zwischen der politischen Entscheidungsebene und einer verantwortungsbewussten Interessenvertretung. \nIm Rahmen des Workshops ”Gesundheitspolitische Interessenvertretung“ sollen die Rahmenbedingungen für erfolgreiche Interessenvertretung umfassend ausgeleuchtet werden\, indem vor allem das Umfeld der politischen Arbeit geklärt und erläutert wird. Den Workshop-Teilnehmer/innen werden die Grundstrukturen des parlamentarischen Betriebs\, der Denk- und Arbeitsweise von Parlamentariern und ihrer Gremien nahegebracht. Dabei wird auch die Arbeit des Lobbyregisters und seine Auswirkungen auf die Tätigkeit von Interessenvertretern ausführlich beleuchtet. Darüber hinaus geht es jedoch um die Vermittlung von Erfahrungen mit den Instrumenten des erfolgreichen Lobbying. Von einer zielführenden Auswahl der jeweiligen Gesprächspartner/innen wird dabei genau so die Rede sein wie von der präzise definierten Zielsetzung und der langfristigen Agenda. \n  \nWorkshop Gesundheitspolitische Interessenvertretung \nZeit: Donnerstag\, 06. Februar 2025\, 09.00 – 17.00 Uhr \nOrt: Berlin Capital Club\, Mohrenstr. 30\, 10117 Berlin \nProgramm \n09:00 – 11:00\, Dr. Albrecht Kloepfer \nLobbying – Wissen\, Kommunikation und Information \n\nVoraussetzungen\nSelektion der Ansprechpartner – Verbündete Partner\, Gegner\nDas richtige Timing\nInstrumente des Lobbying\nGrundstrukturen des parlamentarischen Betriebs\nGremien und Gruppierungen\nEntscheidungsabläufe und rechtliche Rahmenbedingungen\nPersonenprofile – Beispiele und Arbeitstechniken\n\n11:00 – 12:00\, Sophia Wagner \nLobby-Register \n\nZielsetzung und Limitationen\nWas ist zu tun – und ab wann?\nSanktionen\nFragen und Diskussionen\n\n12:00 – 13:00 Pause \n13:00 – 15:00\, Dr. Roy Kühne \nPolitik und Interessenvertreter – Was nutzt\, was schadet?  \n\nVertrauen und Öffentlichkeit\nSpielregeln: Parlament\, Parlamentarier und Parteien\nSubjektivität und Wahrhaftigkeit\nKontinuität und Zurückhaltung\nDo ́s und Dont`s in der politischen Interessenvertretung\n\n15:00 – 15:30 Fahrt zum Bundestag \n15:30 – 17:00 Besuch im Bundestag \nFlyer herunterladen
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SUMMARY:Onkologische Versorgung 2030: „Versorgung ohne Grenzen – oder Sektoren ohne Ende?“
DESCRIPTION:Dienstag\, 15. Oktober 2024\, 16:00 – 19:00 Uhr\nHotel Aquino\nHannoversche Straße 5b\, 10115 Berlin\nDie Bemühungen Karl Lauterbachs\, die Sektorengrenzen zu überwinden\, sind deutlich erkennbar. Tatsächlich erfordert eine sektorenübergreifende Versorgung deutliche Anpassungen unseres Gesundheitssystems – beispielsweise mit Blick auf Finanzierung\, Digitalisierung und Bedarfsplanung. Ein weiteres Augenmerk liegt auf den Unterschieden in der Behandlung von privat und gesetzlich Versicherten. Tatsächlich genießen Privatversicherte gerade mit Blick auf die Sektorentrennung privilegierte Behandlungsmöglichkeiten da die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) eine Versorgungsteilung zwischen ambulant und stationär nicht kennt. Möglicherweise ergeben sich für onkologische Patienten mit Blick auf die Behandlungskontinuität auf dieser Weise deutliche Vorteile. \nBei der Bewältigung dieser Herausforderungen können neue Gesetze wichtige Unterstützung bieten. Das gilt insbesondere für das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz\, das eine stärkere Industrialisierung des ambulanten Sektors fordert und weitreichende Veränderungen in der Abrechnung mit sich bringen wird. Auch das Datennutzungsgesetz und das Medizinforschungsgesetz geben wichtige Impulse und können Vorteile sowohl für die Patienten als auch für das Gesundheitssystem insgesamt bringen. \nWie muss und wird sich unter diesen Voraussetzungen die onkologische Versorgung verändern\, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden? Können Aspekte der PKV in die GKV übertragen werden\, um die onkologische Versorgung weiter zu verbessern? Und wie können Digitalisierung und KI diese Prozesse begleiten und optimieren? \nWir freuen uns\, diese und weitere Fragen offen und lösungsorientiert mit Ihnen zu diskutieren. Als Impulsgeber und Diskussionspartner stehen Ihnen zur Verfügung: \n\nDr. Ingo Schwaner\, Landesvorsitzender des Berufsverbands der niedergelassenen internistischen Onkologen Berlin\nDr. Sulafah El-Khadra\, Fachärztin für Urologie\, Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Deutschen Urologie in Berlin und Pressesprecherin des BvDU\nDr. Michael Meyer\, Generalsekretär\, Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V. (DGIV)\nGabriela Leyh\, Landesgeschäftsführerin für Berlin/Brandenburg\, BARMER\nProf. Dr. Christof von Kalle\, BIH-Chair für Klinisch-Transnationale Wissenschaften\, Charité – Universitätsmedizin Berlin\nCaroline Schweiger-Eisbacher\, wissenschaftliche Zentrumskoordinatorin\, Charité – Universitätsmedizin Berlin\nSarah Bünemann\, Verbandsapothekerin\, Abteilung Leistung ambulant\, PKV-Verband\n\nFür eine verbindliche Zu- oder Absage bis zum 10.09.2024\, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können\, wären wir dankbar! \nBitte schicken Sie uns eine kurze E-Mail an tamari.akhaladze@ix-institut.de \nOnkolog Einladung 2024
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SUMMARY:OnkoLOG – Onkologie im gesundheitspolitischen Dialog
DESCRIPTION:„Die Arztpraxis XXL – Was bringt uns die Krankenhausreform?“\nDienstag\, 04. Juli 2023\, 17:00 – 20:00 Uhr\nHotel Aquino\nHannoversche Straße 5b\, 10115 Berlin\nDas System der Krankenhausfinanzierung gilt als teuer\, marode und ineffizient. Die letzte große Reform liegt bereits 20 Jahre zurück. Unterfinanzierung\, externe Faktoren wie die Corona-Pandemie und Personalmangel sind nur eine Auswahl an bestehenden Problemen. Das Bundesministerium für Gesundheit will deshalb die Kliniklandschaft und deren Finanzierung mit einer Krankenhausreform neu aufstellen. Das erste Gesetzespaket ist bereits auf dem Weg. Es wird zu weitreichenden Änderungen bei der Abrechnung führen\, die zukünftig weniger an Fallpauschalen orientiert sein soll. Zum anderen sollen Krankenhäuser stärker spezialisiert werden und der Grundsatz „ambulant statt stationär“ stark gefördert werden. Widerstände von den verschiedenen Akteuren in der Gesundheitsbranche sind vorprogrammiert. \nWir freuen uns\, diese und weitere Punkte gemeinsam mit Ihnen offen und lösungsorientiert zu erörtern. Als Impulsgeber und Diskussionspartner stehen Ihnen zur Verfügung: \nDr. Ingo Schwaner\nLandesvorsitzender | Berufsverband der Niedergelassenen Internistischen Onkologen Berlin \nDr. Sulafah El-Khadra\nFachärztin für Urologie | Urologie am Kaiserdamm Berlin \nDr. Gebhard von Cossel\nLeiter des Bereichs Unternehmensstrategie Medizin | Sana Kliniken AG \nDr. Andreas Meusch\nBeauftragter des Vorstands für strategische Fragen des Gesundheitssystems | Techniker Krankenkasse \nFür eine Rückmeldung bis zum 20.06.2023 wären wir Ihnen dankbar! \nBitte schicken Sie uns eine kurze E-Mail an Tamari.akhaladze[at]ix-institut.de
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